Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen Ramona Dziwornu (nachfolgend "Anbieterin") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen geschlossen werden.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB (natürlichen Personen, die Rechtsgeschäfte zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können).
§ 2 Vertragsschluss
Das Angebot der Anbieterin auf der Website stellt eine unverbindliche Einladung an den Auftraggeber dar, Dienstleistungen zu buchen oder anzufragen.
Der Vertrag kommt zustande durch:
- Eingang einer Buchung oder Anfrage des Auftraggebers (Angebot),
- schriftliche oder elektronische Bestätigung der Anbieterin (Annahme).
Die Anbieterin ist berechtigt, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Erklärungen und Anzeigen des Auftraggebers, die im Zusammenhang mit dem Vertrag stehen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (E-Mail ist ausreichend).
§ 3 Leistungsumfang
Der konkrete Umfang der zu erbringenden Dienstleistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Buchungsbestätigung oder einer gesonderten Leistungsbeschreibung.
Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen. Bei Beratungsleistungen schuldet die Anbieterin keine bestimmten Erfolge oder Ergebnisse, sofern nicht ausdrücklich anderweitig vereinbart.
Leistungsort ist nach Wahl der Anbieterin die Durchführung per Videokonferenz oder – sofern gesondert vereinbart – vor Ort (Seminarorte bei Präsenzveranstaltungen).
Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung.
Die angebotenen Leistungen ersetzen keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Es werden keine Heil- oder Wirkversprechen abgegeben.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.
Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit der von ihm übermittelten Informationen verantwortlich. Mehraufwand, der durch fehlerhafte, unvollständige oder verspätete Mitwirkung entsteht, kann gesondert berechnet werden.
Vereinbarte Termine sind vom Auftraggeber einzuhalten. Absagen oder Verschiebungen sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung für die vereinbarten Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung. Alle angegebenen Preise verstehen sich – sofern nicht anders angegeben – als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Im Verzugsfall ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.
Die Aufrechnung mit Gegenforderungen des Auftraggebers ist nur zulässig, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder von der Anbieterin schriftlich anerkannt wurde.
§ 6 Stornierung und Rücktritt
Einzeltermine
Einzeltermine können bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei storniert werden. Bei späterer Stornierung oder Nichterscheinen wird die vereinbarte Vergütung in voller Höhe fällig.
Präsenzseminare
Für Seminare, die in Präsenz vor Ort stattfinden, gelten folgende Stornierungsfristen:
- Stornierung mehr als 4 Wochen vor Seminarbeginn: kostenfreie Stornierung
- Stornierung 2 bis 4 Wochen vor Seminarbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütung als Stornogebühr
- Stornierung weniger als 2 Wochen vor Seminarbeginn oder Nichterscheinen: 100 % der vereinbarten Vergütung
Eine Stornierung ist in jedem Fall nur in Textform (z. B. per E-Mail) möglich. Maßgeblich ist der Eingang der Stornierungserklärung bei der Anbieterin.
Krankheitsregelung bei Präsenzseminaren
Kann der Auftraggeber aufgrund eigener Erkrankung nicht am Seminar teilnehmen, wird die gezahlte Seminargebühr in voller Höhe als Gutschein ausgestellt. Der Gutschein berechtigt zur Teilnahme an zukünftigen Seminaren, Einzelterminen oder sonstigen Angeboten der Anbieterin.
Die Erkrankung ist der Anbieterin unverzüglich – noch vor Seminarbeginn – in Textform mitzuteilen. Ein ärztliches Attest kann auf Verlangen der Anbieterin nachgereicht werden. Der Gutschein ist nicht übertragbar und nicht in bar auszahlbar.
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Die Anbieterin ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn höhere Gewalt, Krankheit oder andere unvorhersehbare Umstände die Leistungserbringung unmöglich machen. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen vollständig erstattet.
§ 7 Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Personenschäden sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Im Übrigen haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesem Fall auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Anbieterin einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat.
§ 8 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Pflicht besteht über die Dauer des Vertragsverhältnisses hinaus.
Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind oder die aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offenbart werden müssen.
§ 9 Datenschutz
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Erfüllung des Vertrages und entsprechend der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind der gesonderten Datenschutzerklärung zu entnehmen, die auf der Website der Anbieterin abrufbar ist.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt und bleiben geistiges Eigentum der Anbieterin, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck nach vollständiger Zahlung der Vergütung.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin ist nicht gestattet.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen werden.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An Stelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.